Unser innerer roter Faden – wie uns das Leben führt

Manchmal gibt es im Leben diese Momente, in denen wir plötzlich erkennen, dass nichts zufällig passiert ist. Entscheidungen, Begegnungen, Wege und selbst scheinbare Umwege verweben sich rückblickend zu einem unsichtbaren Muster – wie ein roter Faden, der uns durch unser Leben führt.

Im Jahr 2012 traf ich drei große Entscheidungen: Ich nahm mir eine berufliche Auszeit, begann mit den Lomi Lomi Nui Kursen und entschied mich, die Inkastone Massage zu erlernen. Damals wusste ich noch nicht, wohin mich diese Schritte führen würden.

Doch jede dieser Entscheidungen öffnete eine weitere Tür und brachte Menschen in mein Leben, die wiederum einen Teil dieses roten Fadens in ihren Händen hielten.

Noch bevor ich verstand, wie alles zusammenhing, hatte ich bereits meinen Flug nach Cusco gebucht.

Die innere Führung, die uns den Weg zeigt

In Peru angekommen, begegnete ich einem Lehrer, der mir einige der kraftvollsten Orte des Landes zeigte. Dort erinnerte ich mich plötzlich an etwas, das tief in meiner Kindheit verankert war: die besondere Verbindung zu Steinen und zur Natur.

Schon als Kind war die Kommunikation mit der Natur und mit den Energien, die uns umgeben, etwas Selbstverständliches für mich gewesen. Dieses Wissen schien nie ganz verschwunden zu sein – es hatte lediglich geschlummert.

Während meiner Reise vertraute ich immer mehr meiner Intuition. Ich hatte das Gefühl, von Begegnung zu Begegnung geführt zu werden.

 Es war wie ein inneres Wissen, das mich begleitete und dem ich vollkommen vertrauen konnte.

Genau dadurch kam ich zu meiner nächsten Lehrerin, die mich in die Weisheit von Munay-Ki einführte.

Was bedeutet Munay-Ki?

Munay-Ki lässt sich sinngemäß übersetzen mit:
„Ich liebe dich so, wie du bist und wie du dich entwickelst.“

Es ist eine Energie der Liebe und des Erinnerns. Durch Munay-Ki verbinden wir uns mit archetypischen Energien, die uns neue Perspektiven eröffnen und unser Bewusstsein erweitern können. Es geht darum, in Energiefelder einzutauchen, die uns helfen, wieder mehr Licht, Klarheit und Verbundenheit in uns selbst wahrzunehmen.

Vielleicht klingt das zunächst spirituell oder sogar esoterisch. Doch indigene Völker leben seit jeher in dem Wissen, dass alles miteinander verbunden ist. Sie sprechen mit Pflanzen, nehmen unsichtbare Energien wahr und verstehen die Natur als lebendiges Gegenüber. Vieles davon können wir mit dem Verstand nicht vollständig erfassen – und dennoch spüren.

Wir sind die, auf die wir gewartet haben

Dieser Satz begegnete mir auf der ersten Seite meiner Unterlagen:

„Wir sind die, auf die wir gewartet haben.“

Damals dachte ich noch, ich müsse all dieses Wissen intensiv lernen und verstehen. Heute weiß ich, dass Munay-Ki weniger über das Verstehen funktioniert als über das Erleben. Der Körper erinnert sich. Es ist ein tiefes Heimkommen zu etwas, das bereits in uns angelegt ist.

Oft ist dieses ursprüngliche Wissen jedoch von äußeren Erwartungen, Informationen und Konzepten überlagert worden. Dabei liegt genau dort häufig das verborgen, was uns wirklich lebendig fühlen lässt.

Das alte Wissen existiert überall auf der Welt – wir dürfen es lediglich wiederentdecken und in unseren modernen Alltag integrieren.

Mein Blick auf indigene Kulturen

Schon als Kind fühlte ich mich von indigenen Kulturen angezogen. In meinem Zimmer hingen Bilder und Poster vergangener Zeiten. Ich spürte eine tiefe Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach dem Zusammensitzen am Lagerfeuer, nach einem Leben im Einklang mit der Natur.

Später führten mich meine Reisen zu vielen Kulturen und Traditionen.

Besonders berührt hat mich immer die Art, wie indigene Völker mit der Erde kommunizieren, Verantwortung übernehmen und sich als Teil eines größeren Ganzen verstehen.

Auch wenn in Peru nur Teile des Wissens der Inka bewahrt werden konnten, ist dieses Erbe bis heute spürbar.

Altes Wissen in der modernen Welt

Der Anthropologe Alberto Villoldo lebte mehrere Jahre bei den Q’ero in Peru und gründete daraus die Four Winds Society. Sein Anliegen war es, dieses alte Wissen in eine Form zu bringen, die auch für die westliche Welt zugänglich ist.

Seit meiner ersten Begegnung mit Munay-Ki konnte ich beobachten, wie viel sich in mir verändert, neu ordnet und vertieft hat. Gerade in unserer westlichen Welt fehlt es oft an Ruhe, Verbundenheit und innerem Halt.

Was wäre, wenn genau dieses alte Wissen uns in Zeiten des Wandels Orientierung schenken könnte?

Tiefer eintauchen in die Sacred Codes of the Andes

Wenn dich die Weisheit von Munay-Ki und die „Sacred Codes of the Andes“ berühren, gibt es im September 2026 die Möglichkeit, tiefer einzutauchen.

Vom 18.–20. September 2026 findet in Wien mein Munay-Ki Seminar statt.
Hier kannst du dich anmelden: MunayKi-MarthaWirtenberger

Meine Podcastfolge zu Munay-Ki findest du hier:
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